Nanowerkstoffe - Beratung und Fortbildung

Nanowerkstoffe - Beratung und Fortbildung

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Dieter Vollath

Eigenschaften von Nanowerkstoffen

Mechanische Eigenschaften
Der hohe Anteil von Korngrenzen in Nanowerkstoffen erlaubt ein hohes Ausmaß von Korngrenzengleiten. Das verleiht Nanowerkstoffen eine besonders hohe Plastizität.

Katalytische Eigenschaften
Wegen Ihrer großen Oberfläche zeigen Nanoteilchen aus Übergangsmetalloxides besonders interessant katalytische Eigenschaften. Diese katalytische Eigenschaften sind deutlich verstärkt und selektiver, wenn man diese Oxidteilchen mit Clustern aus Gold oder Platin dekoriert.

Magnetische Eigenschaften
Bei magnetischen Nanoteilchen kann magnetische Anisotropieenergie so weit reduziert werden, daß die Orientierung der Magnetisierung thermisch fluktuiert. Solche superparamagnetischen Teilchen zeichnen sich durch verschwindende Remanenz und Koerzitivkraft aus. Berühren sich superparamagnetische Teilchen, verschwindet der Superparamagnetismus durch Wechselwirkung. Daher dürfen superparamagnetische Teilchen einen Mindestabstand nicht unterschreiten. Die Kombination superparamagnetischer Teilchen mit solchen hoher Anisotropieenergie führt zu einer neuen Klasse von permanentmagnetischen Werkstoffen.

Optische Eigenschaften
Verteilt man keramische Nanoteilchen in einer Polymermatrix, so kann man deren Brechungsindex fein justieren. Weiters kann man so auch Werkstoffe mit nichtlinearen optischen Eigenschaften herstellen. Manche Nanoteilchen, wie Gold oder CdSe werden zur Färbung von Gläsern eingesetzt. Halbleitende Nanoteilchen sowie einige Oxid/Polymer Nanocomposites zeigen starke Fluoreszenz. Die Emissionswellenlänge solcher Werkstoffe zeigt mit abnehmender Teilchengröße eine Blauverschiebung.

Für weitergehende Informationen besuchen Sie unseren Intensivkurs Nanowerkstoffe.